Unsere Fotoexkursionen in 2020 




Unsere erste Fotoexkursion führte uns am 29. Februar zum Cube Berlin am Hauptbahnhof. Das Cube-Gebäude am Washingtonplatz zeichnet sich durch eine nach innen gefaltete Glasfassade aus. Für Fotografen bietet diese Fassade extrem vielfältige Motive durch Falten und Knicke. Wie ein Kaleidoskop wird die Umgebung widergespiegelt. Die Lichtverhältnisse spielen eine große Rolle, so dass das Gebäude zu jeder Tages- und Nachtzeit attraktiv ist.


Am 14. März war das Futurium Ziel unseres Fotoausflugs. Das Wetter hat mitgespielt, mit schönen Kontrasten und mit bisher nicht gesehenen Farbspielen auf der Fassade überrascht. Aber auch die "Nachbarschaft" war nicht zu vernachlässigen. Bei Sonnenuntergang zog dann bei einem Teil der Gruppe zudem der Cube Berlin noch einmal das Interesse auf sich.


Obwohl die Corona-Pandemie zur Vorsicht mahnt, die Temperaturvorhersage und eine  Unwetterwarnung eher Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Fotoausflugs begründeten, haben sich Horst, Wolfgang und Bernd am 27. Juni getroffen, um das Regierungsviertel fotografisch zu erkunden. Das Wetter hat mitgespielt und die Regierungs- und Parlamentsgebäude waren  interessant und boten Gelegenheit für das eine oder andere gute Bild.


Am 18. Juli haben wir den Flughafen Tegel besucht, um "kurz vor Toresschluss" das Bild was wir von ihm haben, fotografisch umzusetzen. Wegen der Korona-Kriese war er aber nur ein Schatten seiner selbst -oder anders ausgedrückt, es war sogut wie nichts los. Das war einerseits gut fürs Fotografieren, andererseits, weil wir mit dem Flughafen viel verbinden,  wie eine vorweggenommene Schließung bedrückend.


Am 29. August stand, trotz Corona, der fünfte Fotoausflug in diesem Jahr auf dem Programm der Fotogruppe. Ziel war die ehem. amerikanische Abhörstation auf dem Teufelsberg. Positiv fiel auf, dass man sich auf dem Gelände frei bewegen und alles fotografieren konnte. Negativ war allerdings, dass große Teile der Gebäude, offensichtlich wegen Baufälligkeit, nicht betreten werden durften. Wenn nicht die Grafittifotografie zum Spezialgebiet einer Fotografin/eines Fotografen gehört, dann entpuppt sich die Lokation fotografisch eher als sperrig. Allerdings kann auch marode Bausubstanz  interessant sein. Abschluss fand der Ausflug im Garten einer Pizzeria bei mäßigen Pizzen aber angeregter Unterhaltung.


Für den 10. Oktober 2020 hatten wir uns den Tempelhofer Hafen als Ziel ausgesucht. Nicht zu übersehen und auch fotografisch nicht zu ignorieren war allerdings das Ullsteinhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hafen. Das Wetter entwickelte sich besser als vom Wetterbericht versprochen. Etwas gewöhnungsbedürftig war aber das Fotografieren im samstäglichen Einkaufs- und Freizeitgetümmel.